SCHWARZRAUCHEN– EINE MIESE NUMMER
Start einer bundesweiten Initiative zur Bekämpfung des illegalen Zigarettenhandels durch die Philip Morris GmbH und den Bundesverband des Tabakwaren-Einzelhandels e.V. (BTWE)
Die Philip Morris GmbH und der BTWE haben am 5. Juni 2008 in Berlin die Initiative „Schwarzrauchen – eine miese Nummer“ gestartet. Mit dieser Informationskampagne rufen sie Verbraucher auf, keine gefälschten und geschmuggelten Zigaretten zu kaufen. Im Mittelpunkt der Kampagne stehen mehrere Zahlen, an denen die negativen Auswirkungen des Konsums nicht in Deutschland versteuerter Zigaretten deutlich werden. Die Zahlen sollen zeigen, dass Schwarzrauchen eine „miese Nummer“ ist. Der Kauf von geschmuggelten und oft auch gefälschten Zigaretten schadet nicht nur dem Staatshaushalt durch entgangene Einnahmen für Investitionen in Bildung und Soziales. Wer illegal gehandelte Zigaretten kauft, gefährdet außerdem auch Arbeitsplätze im Tabakwareneinzelhandel und muss möglicherweise strafrechtliche Konsequenzen tragen.
„Die Kampagne will Verbraucher ansprechen und sensibilisieren. Denn wie sich der illegale Zigarettenhandel entwickelt, bestimmt nicht zuletzt der Verbraucher“, erläutert Jacek Olczak, Vorsitzender der Geschäftsführung der Philip Morris GmbH, bei der Präsentation der Kampagne. Dementsprechend lautet die Botschaft der Initiative: Kaufen Sie fair, denn wer illegal gehandelte Zigaretten kauft, weiterverkauft oder konsumiert, schadet allen.
Bundesweite Kampagne mit dem Handel
Bundesweit ist die Kampagne auf über 2000 Citylight-Plakaten zu sehen. Entlang der Grenze zu Polen und in einigen Städten im Osten Deutschlands werden Informationsbroschüren verteilt. In diesen Regionen ist der Anteil der „schwarz“ gerauchten Zigaretten besonders hoch. Auch im Tabakwareneinzelhandel im Osten Deutschlands und in Nordrhein-Westfalen begegnen die Verbraucher den „miesen Nummern“: Unter anderem auf den T-Shirts der Verkäufer, denn nur im regulären Handel können Konsumenten sicher sein, echte Markenzigaretten zu bekommen. „Mit der Kampagne möchten wir unsere Händler unterstützen, indem wir Konsumenten dazu aufrufen, nur im regulären Handel zu kaufen. Inzwischen sind die gefälschten Verpackungen so täuschend echt gestaltet, dass selbst Experten Probleme haben, Original und Fälschung zu unterscheiden“, sagt Willy Fischel, Geschäftsführer des BTWE.
Unterstützung der Zollbehörden
Mit der neuen Kampagne unterstützen die Philip Morris GmbH und der BTWE die Arbeit des Zolls, der im letzten Jahr bundesweit 465 Millionen illegal eingeführte Zigaretten beschlagnahmt hat. Das entspricht ungefähr dem Jahresabsatz von 375 Tabakwareneinzelhändlern. Auch die Zollfahndung begrüßt neben der ohnehin
intensiven Information der Ermittler durch die Spezialisten von Philip Morris und BTWE die an die Öffentlichkeit gerichtete Initiative. „Jeder, der Zigaretten außerhalb des legalen Handels kauft, unterstützt letztlich die häufig der organisierten Kriminalität zuzurechnenden Drahtzieher des internationalen Zigarettenschmuggels“, kommentiert Wolfgang Schmitz, Pressesprecher des Zollkriminalamtes. In Anbetracht des Schadens, den der illegale Zigarettenhandel für Volkswirtschaft, Handel, Industrie und Staat verursacht, fordert die Philip Morris GmbH eine Erweiterung der Beschränkungen für Importe aus benachbarten osteuropäischen Ländern über 2008/2009 hinaus. Das Unternehmen erkennt die großen Bemühungen und Erfolge an, die vom deutschen Zoll unternommen und erreicht wurden. Jedoch fordert die Philip Morris GmbH dazu auf, zusätzliches Personal für Grenzkontrollen einzusetzen, damit die Einhaltung der Importbeschränkungen kontrolliert werden kann.
Pressebilder zum Kampagnenstart:
(Hochauflösende Bilder mit Dateiinformationen finden Sie auch unter diesem Link.)

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