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Überarbeitung der EU-Tabak-Produkt-Richtlinie

Aktionskampagne der Tabakwirtschaft
Dürfen wir nicht mehr selbst entscheiden?

Die Europäische Kommission arbeitet derzeit an der Überarbeitung der Tabak-Produkt-Richtlinie 2001/37/EG. Dieses Verfahren teilt sich in mehrere Stufen auf. Einen Zeitablauf des Verfahrens finden Sie hier.

Teil des Verfahrens zur geplanten Überarbeitung der Tabak-Produkt-Richtlinie war eine öffentliche Konsultation, die es allen EU-Bürgern, Interessenträgern aus der Wirtschaft, Nicht-Regierungsorganisationen und Behörden ermöglichte, ihre Meinung zu den Vorschlägen für eine neue Richtlinie zu äußern. 

Mit 85.000 Stellungnahmen wurden bei der Online-Konsultation neue Dimensionen erreicht. So ist es der gesamten Tabakfamilie gelungen, dass sich die Branche überzeugend in Brüssel zu Wort gemeldet hat. Damit hat sich die viele Arbeit zur Branchenaktion www.entscheiden-sie-selbst.de gelohnt. Inwieweit dieses Engagement in die Bewertung der EU-Kommission einfließt, bleibt abzuwarten.

Mit einem gemeinsamen Schreiben bedanken sich alle Akteure beim Tabakwarenhandel für die zahlreiche Unterstützung, ohne die dieser Erfolg nicht möglich gewesen wäre. Neue Aktionen sind unumgänglich, um im politischen Entscheidungsprozess die notwendigen Akzente zu setzen. Deshalb verbinden wir mit diesem Schreiben auch die Hoffnung auf weitere Unterstützung.

Hintergrund

Die EU-Kommission plant eine Änderung der Tabakproduktrichtlinie. Dadurch werden Verbraucher bevormundet. Mehr noch: Der tabakführende Handel ist mit seinen rund 100.000 Verkaufsstellen und 380.000 Zigarettenautomaten betroffen. 7.500 Tabakwarengeschäfte sind in ihrer Existenz bedroht. Eine Auswahl der geplanten Verbote und Beschränkungen:

  • Einheitspackungen: Farben, Markenschriftzüge und Logos sollen werden.
  • Präsentationsverbot: Tabakwaren werden „unter die Ladentheke“ verbannt und damit unsichtbar. 
  • Einheitsgeschmack: Zusatzstoffe, die zur Geschmacksvielfalt beitragen, sollen in Zukunft verboten sein.
  • Zigarettenautomaten: Auch sie sollen verboten werden.

BTWE und Tabakwirtschaft unterstützen sinnvolle Regulierungen – besonders zum Jugend- und Nichtraucherschutz. Doch die geplanten Maßnahmen der Europäischen Kommission gehen eindeutig zu weit.

Die aktuellen Vorstöße aus Brüssel beweisen einmal mehr, dass der Tabakwaren-Facheinzelhandel geschlossen und einheitlich Flagge zeigen muss. Das Logo „Tabak Spezialist“ ist dafür die beste Lösung.

FÜR VIELFALT – GEGEN GLEICHMACHEREI

 

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